Hanna Katharina Stephan
(* 2. Juni 1902 in Dramburg; † 12. April 1980 in Osterode am Harz) war eine deutsche Schriftstellerin
Alle Bilder wurden von Robin-Nikolai Vegelahn eingescannt.
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HANNA STEPHAN, aus einer ostdeutschen Familie
stammend, wurde am 2.6.1902 in Dramburg (Pommern) geboren, verlebte ihre
Kindheit in Westfalen und am Rhein, studierte Geschichte, Soziologie,
Theologie und Germanistik und promovierte zum Dr. phil. Nach kurzem
Berufsleben schwere Erkrankung, die zu jahrelanger Einsamkeit auf dem
Krankenlager zwang, aber auch Stille und Konzentration für die
schriftstellerische Arbeit schenkte. 1938 erschien ihr erster Roman „Frau
Oda", dem neun weitere Bücher folgten. „Der Zweite Weltkrieg nahm mir
wiederum alles und so darf ich vielleicht mit einigem Recht für die
sprechen, die gleich mir den Weg durch das Nichts antreten mußten, um zu
erfahren, daß es das Nichts nicht gibt, sondern nur das Leben, die Liebe
und das Geheimnis Gottes." |
- Stephan, Hanna: Frau Oda Verheißung und Geschichte - Buch der Ludolfinger - Roman; Berlin: Deutsche Buch=Gemeinschaft; 1937, 325 S.
- Stephan, Hanna: Das gerechte Schwert, Drei Erzählungen; Berlin-Steglitz: Eckart-Verlag; 1939, 82 S.
Inhalt: Das gerechte Schwert, S.5-31; Asa,S.32-47; Der Mantel, S.48-82;- Stephan, Hanna: König ohne Reich - Der Roman des letzten Karolingers; München: Kösel-Pustet; 1940, 452 S.
- Stephan, Hanna: Die glückhafte Schuld; München: Michael Beckstein; (1940), 157 S.
- Stephan, Hanna: Und was geschieht, ist doch das gleiche; München: Michael Beckstein; 1941, 157 S.
- Stephan, Hanna: Das Glockenspiel; München: Franz Ehrenwirth Verlag; 1.-5.Tsd. 194?, 181 S.
Inhalt: Alles vom Deich, S.5-48; Fischerlegende, S.49-64; Die Rabenminne, S.95-120; Das taube Tal, S.121-181- Stephan, Hanna: Das taube Tal, Zwei Erzählungen; Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft; 1947, 251 S.
Inhalt: Das Taube Tal, S.5-96; Und was geschieht, ist doch das gleiche oder Die große Gerechtigkeit, S.97-251;- Stephan, Hanna: Psyche - Roman; Stuttgart Tübingen: Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins; 7.-11.Tsd.November 1948, 369 S.
- Stephan, Hanna: Der Dritte - Erzählung; Stuttgart: Reclam - Verlag ;1949, 80 S.
Inhalt:
Seite 1-32: Der Dritte, Seite 33-74: Heimkehr; Seite 75-80: Nachwort von Alexandra Carola Grisson
- Stephan, Hanna: Thordis (in: Das Spiegelbild - Ein Buch für Mädchen, Herausgegeben von Margit Petermann, Bitter Verlag, Recklinghausen, 3.Aufl. 19.-28.Tsd. 1949), S.68-88
- Stephan, Hanna: Die gläserne Kugel - Roman; Gütersloh: C. Bertelsmann Verlag; 21.-35. Tsd. 1950; 289 S.
- Stephan, Hanna: Engel, Menschen und Dämonen - Roman; Gütersloh: C. Bertelsmann Verlag; 1951; 508 S.
- Stephan, Hanna: Tanz der Jahrhunderte: Das Spiel von Osterode; Giebel & Oehlschlägel, Osterode; 1952; 74 S.
- Stephan, Hanna: Das Glockenspiel, Novellen (Goldener Spiegel 14/15); 2.Aufl. 1952; 107 S.
- Heimat=Kalender des Kreises Osterode und des Südwestrandes des Harzes 1954:
Stephan, Hanna: Die Geschichte eines Knaben - Über zwei alte Handschriften vom 6. und 8. Juni 1659 [1 Abb.], S.63-69
Stephan, Hanna: Gedicht: Heimat, S.71- Stephan, Hanna: Ein Tag Unendlichkeit - Roman; Bertelsmann Lesering;1956; 304 S.
- Stephan, Hanna: Im Lande der Mönche und Götter; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J. [ca.1956]; 62 S.
- Stephan, Hanna: Zwischen Indien und Ägypten, Heimkehr nach neun Jahren; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J. [ca.1956]; 79 S.
- Stephan, Hanna: Sammelband: Weltreise wider Willen, Verschlagen zu den Kirgisen, Auf uralten Wegen, Heimkehr nach neun Jahren; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J. [ca.1956]; 76, 62, 79 [223 S.] S.
Beschreibung:
Seltsam ergreifend ist diese Geschichte des kleinen Peter Reisiger, und von so vielen Abenteuern begleitet, daß man sie kaum glaubt. Dennoch: dieses wohl einmalig dastehende Schicksal ist vom Leben selbst geschrieben worden! — Mit dichterischer Behutsamkeit hat es die Verfasserin Hanna Stephan verstanden, Dichtung und Wahrheit miteinander zu verbinden. Alles Geschehen in dieser Weltreise wider Willen entwindet sie dem Spiel des Zufälligen, sie läßt vielmehr den jungen Leser die schützende Kraft einer höheren Gewalt verspüren. Farbenprächtig und anschaulich sind fremde Völker und deren Sitten geschildert. Gebannt begleiten wir den kleinen tapferen Peter durch die fernen Länder, bis ihm endlich, nach neun Jahren, gelingt, seine geliebte Mutter glücklich wiederzufinden. Zauberhaft erklingt immer wieder hinter dem Schleier der Worte die ewige Melodie des mütterlichen Herzens in aller Welt. Ein Meisterwerk der bekannten Dichterin und spannend bis zum guten Schluß.
- Stephan, Hanna: Verschlagen zu den Kirgisen; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J. [ca.1956]; 76 S.
- Stephan, Hanna: Ein Kind ist verschollen; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J. [ca.1970]; 60 S.
- Stephan, Hanna: Neck hat Charakter; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1961; 165 S.
- Stephan, Hanna: Abel und Anabella; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J.; 199 S.
- Stephan, Hanna: Der entflohene Elefant; Göttingen: W Fischer Verlag; 1.Aufl. 1963; 47 S.
- Stephan, Hanna: Der kluge Elefant; Göttingen: W. Fischer Verlag; Neuausgabe 1975; 84 S.
- Stephan, Hanna: Wie Hund und Katze; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1963; 46 S.
- Stephan, Hanna: Der fremde Hund; Göttingen: W. Fischer Verlag; 3.Aufl. 1964; 127 S.
- Stephan, Hanna: Der fremde Hund; Göttingen: W. Fischer Verlag; Neuauflage 1968; 46, 46, 47 S.- Stephan, Hanna: Ungewöhnliche Tiergeschichten; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1964; 168 S.
- Stephan, Hanna: Geliebter Stromer; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1965; 86 S.
- Stephan, Hanna: Seltsame Lebensretter; Göttingen: W. Fischer Verlag; 37.-43.Tsd. 1968; 88 S.
- Stephan, Hanna: Der große Umweg - Verschollen im Fernen Osten; Göttingen: W. Fischer Verlag; 2.Aufl. 1969; 110 S.
- Stephan, Hanna: Das Wunderkind; Göttingen: W. Fischer Verlag; [1970]; 199 S.
Beschreibung:
Wer offenen Auges durch Italien reist, trifft überall zerlumpte Bettelmusikanten — Menschen mit Musik im Herzen, aber ohne eine Lira in der Tasche. Zu ihnen gehört auch der kleine blinde Angelo, der unübertrefflich auf seinem Akkordeon spielen kann. Sein Vater hat ihn gegen ein geringes Entgelt an den alten Peppino und dessen Frau Julia nach Neapel »vermietet". Unerwartet wird sein Leben durch einen Fremden verändert. Obwohl der amerikanische Seemann Jerry ein Neger ist — Angelo hat im Kriege durch einen Negersoldaten sein Augenlicht verloren —, gewinnen der kleine Italiener und sein gutmütiger Beschützer einander bald lieb. Jerry ist es letzten Endes zu verdanken, daß Angelos musikalische Begabung entdeckt wird, daß er aus der Nacht seiner Blindheit befreit und als „Wunderkind" gefeiert wird. — Wenngleich diese wahre Handlung schon an sich erschüttert, so beruht der eigentliche Wert dieses Jugendbuches der Dichterin doch auf etwas anderem: Hanna Stephan hat es verstanden, alle Geschehnisse so menschlich und ergreifend zu schildern, daß sie — wie die Musik des blinden Knaben Angelo — unmittelbar die Herzen der jungen Leser rühren.
- Stephan, Hanna: Die lange Heimkehr - Eine Weltreise wider Willen; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1972; 112 S.
- Stephan, Hanna: Schnauzer sucht Frauchen; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1974; 87 S.
- Stephan, Hanna: Ein wahres Hundeleben; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1974; 87 S.
- Stephan, Hanna: Urlaub für Sandy Mac; Göttingen: W. Fischer Verlag; 1975; 82 S.
- Stephan, Hanna: Ein Herz für Tiere; Göttingen: W. Fischer Verlag; [1975]; 238 S
- Stephan, Hanna: Die Flucht am Nil; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J.[1975]; 60 S.
- Stephan, Hanna: Nach China geschmuggelt; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J.[1975]; 54 S.
- Stephan, Hanna: Im Dschungel verirrt; Göttingen: W. Fischer Verlag; o.J.[1975]; 58 S.
- Stephan, Hanna: Der schwarze Schäferhund; Göttingen: Fischer Verlag; 1994; 59 S.
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